FAQs – Häufig gestellte Fragen für Eltern

Wie hoch ist der Betreuungsschlüssel?

Unser Team besteht aus zwei weiblichen und zwei männlichen Betreuer*innen sowie der Projektleiterin, die rund um die Uhr für 24 Kinder als Ansprechpartner*innen und Aufsicht zur Verfügung stehen. Selbst, wenn eine Betreuungsperson kurzfristig erkranken sollte, genießt Ihr Kind einen Betreuungsschlüssel, der doppelt so hoch liegt, wie bei jeder Klassenfahrt. Hinzu kommen die jeweiligen Expert*innen während unserer Exkursionen und Aktivitäten und eine zusätzliche Nachtwache, die in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr früh unsere Zelte bewacht.

Welche Qualifizierung hat das Betreuungsteam?

Die Betreuer*innen befinden sich entweder in einem Bachelor- oder Master-Studiengang bzw. haben ihr Studium bereits erfolgreich abgeschlossen. Alle jungen Erwachsenen bringen bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern bzw. Jugendlichen mit. Die Projektleiterin lässt als Diplom-Pädagogin mit verschiedenen Zusatzqualifikationen neben ihrer Expertise auch noch einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus der Kinder- und Jugendarbeit einfließen. Alle Betreuer*innen wurden auf die Kleine Summer School vorbereitet. Hinzu kommt die Besonderheit, dass die Kleine-Stiftung über einen Wissenschaftlichen Beirat verfügt, der auch jederzeit beratend hinzugezogen werden kann.

Wo und wie wird mein Kind schlafen?

Die Kinder schlafen in großen Zelten, die wir vom FEZ zur Verfügung gestellt bekommen. Das sind sehr stabile, große, weiße Planenzelte, die ausreichend Platz zum Stehen und Gehen bieten. Ausgestattet sind die Zelte mit Feldbetten, die zusätzlich mit bequemen Isoliermatratzen versehen sind.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Die Sicherheit Ihres Kindes liegt und sehr am Herzen. Selbstverständlich legen alle Betreuer*innen ein erweitertes Führungszeugnis vor. Zusätzlich wird eine Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben.
Das Gelände des Museumsdorfes Düppel, in welchem die Kleine Summer School stattfindet, ist umzäunt und wird ab 18 Uhr abgeschlossen. Um ganz sicher zu gehen, wird jede Nacht in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr früh eine Nachtwache die Zelte bewachen. Die Nachtwächter, die die Kleine Summer School unterstützen, arbeiten bereits seit mehreren Jahren für das Stadtmuseum Berlin, bringen selbstverständlich auch alle ein erweitertes Führungszeugnis mit und passen – da sie auch noch über eine Brandschutzausbildung verfügen – auch auf, dass bei unserem allabendlichen Lagerfeuer alles gut geht.
Als seriöser Anbieter sind wir selbstverständlich auch mit allen wichtigen Versicherungen, allen voran einer Unfall- und Haftpflichtversicherung, ausgestattet.

Werden für die Exkursionen öffentliche Verkehrsmittel benutzt?

Ja, wir haben uns aus Gründen der Nachhaltigkeit bewusst für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel entschieden. Wenn Kinder in einer Gruppe mit Gleichaltrigen unterwegs sind, wird eine Fahrt, (die sonst vielleicht Anlass zu Missmut bietet), schnell zum gemeinsamen Spaß. Da wir über einen überdurchschnittlich hohen Betreuungsschlüssel verfügen, haben wir die Kinder dabei sehr gut im Blick. Zur zusätzlichen Sicherheit wird jedes Kind vor den jeweiligen Exkursionen eine Karte mit den Telefonnummern der Betreuenden und jeweiligen Kontaktdaten zur Exkursion und zum Museumsdorf erhalten.

Werden gleichzeitig auch noch andere Ferienlager auf dem Gelände stattfinden?

Nein, die Kleine Summer School ist die einzige Veranstaltung dieser Art. Das Museumsdorf Düppel hat zwar tagsüber geöffnet, erfahrungsgemäß kommen aber während der Ferien unter der Woche nur sehr wenige Besuchende. Wir haben zudem einen eigenen und für Besuchende nicht zugänglichen Bereich, in welchem sich auch unsere Zelte befinden, auf dem hinteren Teil des Geländes.

Wie ist das mit dem Essen?

Das Essen ist vegetarisch und ganz große Klasse! Wir werden – für ein Feriencamp sehr luxuriös – von einem Koch versorgt, der abwechslungsreich, lecker und gesund mit weitgehend regionalen und nachhaltig angebauten Zutaten alles frisch für uns zubereitet. Es gibt neben den warmen Mahlzeiten am Mittag oder Abend, morgens ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und für unsere Ausflüge bekommt jedes Kind ein Lunch-Paket gepackt. Wenn Ihr Kind bestimmte Lebensmittel nicht verträgt, tragen Sie das einfach auf dem Anmeldeformular ein und wir nehmen gerne Rücksicht darauf. Unterschiedliche Getränke (außer gesüßten Limonaden) stehen neben Leitungswasser auch zur Verfügung.
Wir sind aus Gründen der extremen CO2-Ersprarnis große Fans von Leitungswasser als Trinkwasser. Um auch hier ganz sicher zu gehen, haben wir das Leitungswasser an drei relevanten Wasserhähnen im Museumsdorf Düppel im Juni 2019 von den Berliner Wasserbetrieben im Labor untersuchen lassen.

Welche Sanitäranlagen stehen meinem Kind zur Verfügung?

Zusätzlich zu den normalen Sanitäranlagen im Eingangsbereich des Museumsdorfes Düppel gibt es – damit der Weg nachts nicht so weit ist – in der Nähe der Zelte beleuchtete Permakultur-Toiletten. Duschen mit warmem Wasser stehen auch zur Verfügung. Da es sich bei den Duschen um (selbstverständlich blickdichte) Freiland-Duschen handelt, verwenden wir ökologisch abbaubare Seifen- und Shampoo-Produkte.

Mein Kind hat eine Besonderheit, kann es trotzdem teilnehmen?

Bei uns sind alle Menschen willkommen und wir versuchen, jedem Kind und jedem Jugendlichen eine Teilnahme zu ermöglichen! Bitte sprechen Sie mit uns, damit wir eine gute Lösung für Ihr Kind finden können.

Darf mein Kind sein Handy mitnehmen?

Jetzt kommt ein klassisches „Ja, aber…“: Ja, Ihr Kind darf sein Handy mitnehmen, wir verschließen dieses jedoch in einem Safe. Wenn Ihr Kind das Bedürfnis hat, Sie anzurufen, oder einen anderen wichtigen Anruf zu tätigen (z.B. Oma zum Geburtstag zu gratulieren), händigen wir ihm sein Handy zu diesem Zweck aus. Kinder, die ihr Handy nicht mitnehmen, können dies gleichsam vom Telefon der Projektleiterin aus tun. Wir möchten mit dieser Regelung zum einen vermeiden, dass Kinder ihre Freizeit statt miteinander mit ihrem Smartphone verbringen und zum anderen, möchten wir bewusst auf Artikel verzichten, die auch einen Statussymbolcharakter haben. Darüber hinaus möchten wir vermeiden, dass über zu häufigen Kontakt mit Elternteilen, Heimweh verstärkt und ein „Ankommen“, wie eine Integration in die Gruppe erschwert wird.

Mein Kind hat sich alleine, ohne eine Freundin oder einen Freund, angemeldet – könnte das ein Problem sein?

Nein, ganz sicher nicht. Es gibt zwar „gemeinsame“ Anmeldungen von Kindern, die sich schon kennen, das ist aber die Minderheit und hat zudem erfahrungsgemäß keinen Einfluss auf die Integration von Kindern, die in den ersten Minuten (länger dauert es nicht) noch kein anderes Kind kennen. Wir starten ganz bewusst mit verschiedenen Kennenlernaktivitäten und Namensspielen und bauen auch Brücken für solche Kinder, die vielleicht etwas zurückhaltender sind.

Was, wenn mein Kind Heimweh bekommt?

Dann ist das erst einmal ganz normal und wir trösten und vor allem ermutigen Ihr Kind liebevoll. Wenn wir merken, dass Ihr Kind Sie braucht, rufen wir Sie an, sagen Ihnen, dass Ihr Kind jetzt Mamas oder Papas Zuspruch braucht, reichen den Hörer an Ihr Kind weiter und bitten Sie, Zuversicht auszustrahlen und Ihrem Kind Lust auf die kommenden Aktivitäten zu vermitteln. So erhält Ihr Kind die Chance, eine kleine Krise selbstständig zu meistern und gewinnt an Selbstvertrauen. Damit Sie nach solch einem Telefonat auch wieder beruhigt schlafen können, würden wir Sie in jedem Fall über den weiteren Verlauf kurz benachrichtigen.

Wie viel Taschengeld sollte mein Kind mitbekommen?

Gar keines, das übernimmt für alle gleichermaßen die Kleine-Stiftung. Jedes Kind bekommt für die Tage, an welchen wir im Museumsdorf Düppel verweilen, einen kleinen „Etat“, so dass es am Düppler Gastronomiebetrieb bargeldlos ein Eis oder einen kleinen Snack erwerben kann. Für unsere drei Exkursionstage wird unser Betreuungsteam das Geld verwalten und einen kleinen Genuss zwischendurch ermöglichen.

Wie ist das mit Wertsachen?

Am besten ist, Ihr Kind nimmt gar keine Wertsachen mit. Technische Geräte bleiben ohnehin zu Hause und die Kleidung sollte einfach und funktional sein, so dass sie, ohne ein schlechtes Gewissen zu erzeugen, schmutzig werden kann. Wenn, wie oben beschrieben, doch ein Handy mitgenommen wird, steht der Museums-Safe zur Verfügung.

Was soll mein Kind alles mitnehmen?

Sie erhalten von uns eine detaillierte Packliste, so dass an alles gedacht ist und gleichzeitig nicht zu viel mitgenommen wird.